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SLR und Rüttgers – vom „Helfer“ zum Henker?! Kassner – Fang den Rüttgers ein!

Was am vergangenen Heimspiel im Wedaustadion und anschließend in der regionalen Sportpresse zu lesen war, möchten wir erklärend einordnen. Denn eins dürfte jedem Zebra klar sein: Die Kacke ist am Dampfen. Doch worum geht es konkret?

Andreas Rüttgers ist der verantwortliche Vertreter des Unternehmens Schauinsland Reisen (SLR), welches zum einen Sponsor unseres Vereins ist und dem MSV zum anderen in der Vergangenheit Darlehen gewährt hat. Diese Darlehen sind seit längerer Zeit fällig, können vom MSV Duisburg aber nicht (in vollem Umfang) zurückgezahlt werden. Deshalb ist der MSV jedes Jahr aufs Neue darauf angewiesen, dass SLR die Darlehen stundet; also die Rückzahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt verlangt. Stundet SLR die Darlehen nicht, müsste der MSV auf einen Schlag einen Millionenbetrag zurückzahlen, den der Verein definitiv nicht hat. Die Folgen könnten verheerend sein, selbst ein Worst-Case-Szenario wäre nicht unwahrscheinlich.

Besonders prekär ist die Lage bei uns aus folgendem Grund:

Der MSV Duisburg ist bekanntlich (grob vereinfacht) zweigeteilt. Es gibt den e.V. als Grundgerüst und zudem ein Profiunternehmen (GmbH & Co. KGaA), in dem der gesamte Bereich ab der U17 organisiert ist. Dieses Profiunternehmen schließt z.B. die Verträge mit Spielern, Trainern und Mitarbeitern ab, tätigt relevante Finanzgeschäfte und – in diesem Fall besonders interessant – nimmt Darlehen auf. Die Teilung in e.V. und Profiunternehmen hat unter anderem einen wichtigen Effekt: Dadurch, dass alle großen finanziellen Belastungen beim Profiunternehmen liegen, ist der e.V. vor negativen Folgen geschützt, sollte das Profiunternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Kurz gesagt: Gehen die Profis pleite, bleibt der e.V. dennoch bestehen und kann neu anfangen.

Dies alles ist stark vereinfacht, läuft aber unter dem Grundprinzip: Der Bestand des Vereins muss in jedem Fall gesichert sein, auch wenn die Profiabteilung in die Brüche geht. Das finanzielle Risiko des Profigeschäfts soll deshalb immer das Profiunternehmen selbst tragen und eben nicht der e.V.


Nun wurde genau dieses Prinzip aber im Jahre 2013 unter massivem öffentlichen und wirtschaftlichen Druck aufgeweicht, um unbedingt die Spielfähigkeit im Profifußball aufrecht zu erhalten. Ein Schritt, den wir in der Nachbetrachtung ablehnen und den wir – wären uns die Auswirkungen zur damaligen Zeit klar gewesen – mit aller Kraft verhindert hätten.

Fakt ist aber: SLR hat dem MSV damals ein Darlehen in Höhe von 3,3 Mio. € gegeben.

Anders als es üblich wäre, ging dieses Darlehen aber nicht an das Profiunternehmen, sondern an den e.V. Dieser hat das Geld dann auf dem Wege einer Kapitalerhöhung an das Profiunternehmen weitergegeben. Für diesen Schritt mag es wirtschaftlich sinnvolle Argumente gegeben haben. Für den e.V. hat er aber schlimme Folgen.

Denn: Die Schulden bei SLR hat nicht (nur) das Profiunternehmen, sondern der e.V. direkt. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Vereins wäre damit unmittelbar auch der e.V. in seiner Existenz bedroht! Das wirtschaftliche Schicksal des Vereins hängt somit in großem Maße vom Wohlwollen von SLR und Andreas Rüttgers ab. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert.

Nach dem letzten Heimspiel gegen Viktoria Köln erreichten uns nun absolut glaubwürdige (und bis heute unwidersprochene) Berichte, dass Andreas Rüttgers im VIP-Bereich vor anderen Sponsoren konkret folgende Drohung ausgesprochen hat: SLR würde einer erneuten Stundung seiner Darlehen nicht zustimmen, wenn der MSV nicht bis zum Jahresende den neuen Geschäftsführer Sport Ralf Heskamp entlässt.

Diese öffentlich ausgesprochene Drohung mit derart weitreichenden potenziellen Folgen ist der absolute Höhepunkt einer seit Jahren andauernden Negativentwicklung rund um SLR und die Person Andreas Rüttgers. Dieser war von Januar bis November 2012 Vorstandsvorsitzender unseres Vereins. Während dieser Zeit und in den darauffolgenden Monaten haben er und SLR mit dazu beigetragen, den MSV Duisburg langfristig aus dem Würgegriff von Walter Hellmich und seinen Handlangern zu befreien. Diese Leistung – ebenso wie die umfangreichen finanziellen Mittel, die der MSV durch Sponsoring und Darlehen erhalten hat – sind ihnen dankbar anzuerkennen…eigentlich.

Denn Andreas Rüttgers hat sich in den folgenden Jahren aufgemacht, das Denkmal für ihn und SLR nach und nach mit dem Arsch wieder einzureißen.

So ist das Verhalten von Andreas Rüttgers, der von SLR offensichtlich vollkommene Narrenfreiheit in Sachen MSV Duisburg erhält, seit jeher geprägt von massivem öffentlichem Geltungsdrang und unterschiedlichster Einflussnahme.  

Mit dem 2013 vergebenen Darlehen von SLR an den e.V. hat sich Rüttgers dabei offensichtlich eine derart große Machtposition erkauft, die es den Vereinsverantwortlichen fast unmöglich gemacht hat, bei Fehlverhalten seinerseits zu intervenieren.

Die Folge war in den vergangenen Jahren ein Zustand, in dem Rüttgers völlig ungehemmt den MSV als seine große Bühne wahrgenommen hat.

Immer wieder soll es zu Einmischungen in verschiedenste Bereiche der Vereinsarbeit gekommen sein; mal mehr und mal weniger unterschwellig.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Rüttgers seit Jahren immer wieder massiv den Kontakt zu insbesondere jungen Spielern sucht, um sie mit netten Angeboten und Geschenken „auf seine Seite zu ziehen“. Aus den unterschiedlichsten Bereichen des Vereins war und ist zu vernehmen, dass er dabei regelmäßig Unruhe in der Mannschaft stiften soll, indem er sportlich am Rande stehenden Spielern den Floh ins Ohr setzt, sie müssten doch eigentlich eine viel größere Rolle spielen. Ob dies auch ein dafür Grund ist, warum sich in den letzten Jahren immer wieder interne Probleme bei der Mannschaft einstellen, kann natürlich nur gemutmaßt werden.

Nachweislich hat Andreas Rüttgers seine Stellung in den vergangenen Jahren immer wieder ausgenutzt, um vereinsinterne Informationen zu erhalten, die er in der Folge mehr als einmal ohne Absprache oder gar Erlaubnis öffentlich gemacht hat. Das wohl bekannteste Beispiel liegt bereits drei Jahre zurück, als er das neu zusammengestellte Konzept des MSV Duisburg einfach mal teilweise im MSVPortal veröffentlicht hat, ohne dass es bereits offiziell vom Verein vorgestellt worden wäre. Ein nicht unerheblicher Imageschaden in der öffentlichen Wahrnehmung war die Folge, weil das ominöse Konzept lange nicht das halten konnte, was Rüttgers großspurig ohne Absprache angekündigt hatte.

Dieses Fehlverhalten gipfelte nun kürzlich in seinem persönlichen Feldzug gegen Ralf Heskamp im MSVPortal. Bereits in den öffentlichen Foren verbreitete Rüttgers vereinsinterne Inhalte, die dort einfach nichts zu suchen haben. In privaten Chats mit ihm völlig unbekannten Personen setzte er allerdings noch einmal einen drauf und schrieb munter und ungehemmt zahllose Vereinsinterna bzgl. Kaderplanung, Transfergesprächen, Arbeitsorganisation und Entscheidungsfindung. Alles Dinge, die Rüttgers selbst schon gar nicht wissen sollte (er hat schließlich keinerlei offizielle Funktion in unserem Verein), die aber definitiv nicht an jeden x-beliebigen Menschen in einem anonymen Online-Forum weitergetragen werden dürfen!

Ebenfalls nachweislich schustert sich Andreas Rüttgers öffentlich seine ganz eigenen Wahrheiten zusammen. So behauptet er beispielsweise unter seinem Usernamen „Diplomat“ im MSVPortal seit Wochen steif und fest, dass er und SLR keinen Einfluss auf Personalentscheidungen nehmen würden. Parallel kündigt er im VIP-Bereich allerdings an, dass er die Darlehen nicht stunden wird, wenn Ralf Heskamp nicht entlassen wird. Derart dreist die Leute zu verarschen, bei denen er sich allzu oft als der „Retter der Transparenz“ verkauft, lässt uns absolut sprachlos zurück. Mittlerweile wurde er von den Moderatoren des MSVPortal gesperrt, weil diese ihm völlig zutreffend vereinsschädigendes Verhalten vorwerfen.

Immer wieder ist zu hören, dass die Kritik an Rüttgers unangebracht sei und man ihm vielmehr dankbar sein sollte für seine Leistungen.

Fakt ist:

SLR (repräsentiert durch Rüttgers) hat dem MSV Duisburg in einer Situation Darlehen gewährt, in der absolut klar war, dass sie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit gar nicht oder erst sehr viel später zurückfließen würden. Das ist im Grunde sehr ehrenwert und nobel; allerdings auch nur genau so lange, wie das Motiv „Helfen wollen“ beim Geldgeber auch tatsächlich vorhanden ist. Dies scheint inzwischen nicht mehr der Fall zu sein. Konkret gefragt: Was bringt uns eine Unterstützung, wenn die Konsequenzen daraus uns wenige Jahre später erneut in den Abgrund blicken lassen.

Denn nun fordert SLR (nach wie vor vertreten durch Rüttgers) aus unerfindlichen Gründen die Freistellung des neuen Geschäftsführers Sport und droht bei Nichtbefolgung mit der Nicht-Stundung eben dieser Darlehen, obwohl sie genau wissen, dass dies den MSV endgültig in den finanziellen Ruin treiben könnte. Den ganzen MSV – also auch den e.V. (und damit übrigens auch die wiederbelebten Amateure).

Sie tun dies in dem Wissen, dass dieser Schritt für SLR keinen relevanten Mehrwert hätte. Den MSV in eine drohende Insolvenz zu treiben, ist aus wirtschaftlicher Sicht für SLR schlicht sinnlos.

Die Darlehenssummen, die SLR an den MSV vergeben hat, sind angesichts der zurückliegenden Zeit mit absoluter Sicherheit abgeschrieben; sie finden also keine Berücksichtigung mehr bei der Budgetplanung des Unternehmens. Sie stellen somit keine Belastung des laufenden Betriebs mehr dar. Kurz gesagt: SLR plant an keiner Stelle mehr mit diesem Geld.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht könnte eine Nicht-Stundung nur in zwei Situationen einen Mehrwert für SLR bringen:

  1. Der MSV Duisburg hat die notwendigen Mittel, um die Darlehenssumme (zumindest teilweise) zurückzuzahlen. Betrachtet man die aktuellen wirtschaftlichen Zahlen unseres Vereins, ist das so gut wie ausgeschlossen, sofern keine neuen Geldgeber gefunden werden. Sollte es SLR also darum gehen, möglichst viel des investierten Geldes wiederzubekommen, wäre eine ruhige und lösungsorientierte Suche nach einer Möglichkeit der Umschuldung der rational sinnvolle Weg; in keinem Fall aber die über den Zaun gebrochene Androhung, den Verein innerhalb kurzer Zeit vor derart große existenzbedrohende Probleme zu stellen. Das angedrohte Vorgehen von Rüttgers und SLR ergibt somit diesbezüglich keinen Sinn.
  • Der MSV würde insolvent gehen und SLR könnte sich die Schulden im Insolvenzverfahren begleichen lassen. Grob zusammengefasst würde der Verein dann alles, was er hat, zu Geld machen müssen, um seine offenen Schulden – vor allem bei SLR – zu begleichen. Aber: Der Verein hat faktisch keine Vermögenswerte. Das Stadion gehört vollständig der Stadt, die Westender Straße ist lediglich von der Stadt gepachtet. Alle Spielerverträge wären mit einer Insolvenz gegenstandslos und kein einziger Verein wird vorab einen Transferbetrag zahlen, wenn er weiß, dass er den Spieler wenige Monate später kostenfrei bekommt.

Somit wird klar: auch wenn der Verein pleite geht, bekommt SLR sein Geld nicht zurück. Auch hier muss man sagen: Das Vorgehen von SLR ist aus wirtschaftlicher Sicht sinnlos.

SLR stundet die Darlehen jährlich neu, aber immer nur mit der Laufzeit von einem weiteren Jahr. Das bedeutet, dass der Verein jedes Jahr aufs Neue darauf hoffen muss, dass SLR den Daumen nach oben hält. Fraglich ist dabei der Sinn und Zweck dieses Vorgehens. Man darf wohl annehmen, dass das vorrangige Ziel eines Darlehensgebers ist, das geliehene Geld mitsamt Gewinn (also Zinsen) zurückzuerhalten. Rein wirtschaftlich gesehen müsste es deshalb auch im Interesse von SLR sein, dass der MSV in Ruhe und langfristig planen und wirtschaften kann. Unter dem jährlich wiederkehrenden Risiko einer Zahlungsunfähigkeit bei Nicht-Stundung durch SLR ist dies nur sehr bedingt der Fall. Deutlich sinnvoller wäre es, einen langfristigen Tilgungsplan aufzustellen oder aber das Darlehen auf einen längeren Zeitraum zu stunden (z.B. 3, 5 oder 10 Jahre); zumal SLR und Rüttgers zum Zeitpunkt der jeweils neuen Stundung ohnehin zu 100 % klar sein muss, dass der MSV die Darlehenssumme innerhalb des nächsten Jahres nicht zurückzahlen kann.

Eine langfristige Lösung ist nie erfolgt, sodass sich der Verein jedes Jahr aufs Neue Absolution in Form von Stundung bei SLR und Rüttgers abholen muss. Das lässt tief in die eigentliche Motivlage blicken. Es geht SLR und Rüttgers nicht darum, möglichst das geliehene Geld wieder zu erhalten. Es geht darum, dass sich Andreas Rüttgers sein mit Darlehen erkauftes Machtinstrument nicht aus der Hand nehmen lassen will, um weiterhin Einfluss nehmen zu können.

Selbstverständlich hat SLR jedes Recht, die Darlehen nicht weiter zu stunden. Es sollen sich aber alle – vor allem diejenigen, die Rüttgers nach wie vor als Freund unseres Vereins hofieren – im Klaren über Folgendes sein:


SLR erpresst den Verein mit dem Druckmittel der Darlehen, um aktiv die Entlassung von Ralf Heskamp herbeizuführen. Rüttgers begründet dies mit vermeintlichen Abweichungen vom sportlichen Vereinskonzept. Folgt man den Aussagen der sportlich Verantwortlichen unseres Vereins, hat der MSV seine sportliche Ausrichtung unter Heskamp angepasst und teilweise neu justiert (was angesichts der letzten Jahre zurecht gefordert wurde). Der Vorstand – der spätestens seit dem Engagement von Ulf Schott zusätzlich durch einen international renommierten Fußballexperten (was Rüttgers vielleicht gerne wäre, aber definitiv nicht ist) unabhängig beraten wird – scheint den eingeschlagenen Weg zu befürworten und darin jedenfalls keinen Verstoß gegen die grundsätzliche Philosophie des MSV Duisburg zu sehen.

Dieser Eingriff eines Sponsors und Darlehensgebers in das operative Geschäft steht stark im Widerspruch zum Grundverständnis der 50+1-Regel, die bereits mehrfach von einer überwältigenden Mehrheit der Mitgliederversammlung als Säule unseres MSV Duisburg herausgestellt wurde; und zudem Lizenzvorgabe des DFB ist. Rüttgers und SLR sägen mit ihrem Vorgehen also zusätzlich an den Lizenzvorgaben. Welche Folgen ein solcher Verstoß haben kann, brauchen wir keinem MSV-Fan zu erklären.

Rüttgers und SLR haben spätestens mit dieser Aktion den Weg eines Förderers unseres Vereins verlassen und sind zu einem reinen Geschäftspartner geworden, dem im Zweifel die Interessen des Gegenübers am Arsch vorbeigehen. Das ist zwar deren gutes Recht, hat aber nichts mit dem Bild gemeinsam, dass SLR und Rüttgers von sich in der Öffentlichkeit präsentieren.

Wenn der Verein sich dem Druck nicht beugt und sollten SLR und Rüttgers den angedrohten Schritt tatsächlich gehen, tun sie dies ohne nennenswerten wirtschaftlichen Nutzen für das eigene Unternehmen. Sie gehen ihn allein aus dem Grund, dass Herr Rüttgers seinen persönlichen Willen beim Verein nicht (mehr) durchsetzen kann.

Wir fordern deshalb:

  1. Die Vereinsverantwortlichen dürfen sich dem Druck von SLR und Rüttgers nicht beugen. Die Entscheidungen für unseren Verein treffen die durch die Mitglieder gewählten Vertreter und die von ihnen eingestellten Leute. Einem Sponsor und Darlehensgeber, der derart stark in die Belange des Vereins eingreifen will, muss eine klare Absage erteilt werden.
  2. Wir fordern Gerald Kassner als Gesellschafter und Geschäftsführer von SLR dazu auf, Andreas Rüttgers unverzüglich von allen Aufgaben rund um den MSV Duisburg abzuziehen und die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Herr Rüttgers hat sich in den letzten Jahren vermehrt vereinsschädigend verhalten. Das Vertrauensverhältnis zu ihm ist langfristig zerstört.
  3. Wir fordern Herrn Kassner und SLR dazu auf, sich wieder auf eine sachliche Arbeitsebene zurückzubegeben und sich mit den Verantwortlichen unseres Vereins unverzüglich an den Verhandlungstisch zu setzen.
  4. Die Abhängigkeit von SLR muss schnellstmöglich und dauerhaft aufgelöst werden. Das Ziel muss sein, hierzu eine wirtschaftliche Lösung zu finden, die für beide Seiten verträglich ist.

Wenn die Verantwortlichen von SLR auch nur einen Funken dessen in sich tragen, was sie hinsichtlich Leidenschaft und Interesse für unseren Spielverein und unsere Stadt immer behauptet haben, machen sie den Weg für eine Lösung frei, die unserem Verein die Luft zum Atmen lässt.

Unterzeichner:

Biker Zebras Breitscheid

Comunidad Duisburg

Dispargum MCMII

Fasciated Crew

Jungspunde Duisburg

KA-WEEMS

Kohorte Duisburg

Metropol 47

PGDU Freundeskreis

Proud Generation Duisburg

Super Sonics

Zebrabande

Zebras stehen auf

Spendenaktion – Duisburger Tierheim

Liebe Duisburger, liebe MSV Fans,

bevor wir uns in die verlängerte Winterpause verabschieden, wollen wir den letzten Spieltag der Hinrunde nutzen, um den Tieren im Duisburger Tierheim etwas Gutes zu tun. Daher haben wir uns entschieden, eine Spendenaktion beim Heimspiel gegen Ingolstadt ins Leben zu rufen. Normalerweise findet ihr vor und nach den Heimspielen Mitglieder unserer Gruppe an den Aufgängen hinter der Nord mit Spendendosen für unsere Choreokasse. Am kommenden Samstag werden wir das gesammelte Geld aber nutzen, um es dem Tierheim Duisburg zu übergeben, welches angesichts der aktuell schwierigen Situation mit erheblichen Problemen zu kämpfen hat. Wie einige von euch sicherlich schon mitbekommen haben, versinken die Tierheime aktuell im Chaos und es wird immer schwieriger die anfallenden Kosten zu decken. Die Abgabewelle, vor allem von Hunden und Katzen, nach der Corona Pandemie führt zu enormen Herausforderungen. Dazu kommen steigende Preise beim Tierfutter, im medizinischen Bereich und der Energieversorgung. Die Leittragenden sind dabei leider die Tiere. Wenn auch ihr dem Tierheim Duisburg unter die Arme greifen wollt, packt beim nächsten Heimspiel den ein oder anderen Taler mehr ein und gebt es bei den Mitgliedern unserer Gruppe ab. Falls ihr leider nicht im Stadion sein werdet und trotzdem spenden wollt, führen wir euch unten direkt die Bankverbindung des Duisburger Tierheims auf.

Aber nicht nur Geld- sondern auch Sachspenden werden dringend benötigt. Genauere Informationen zu dem, was benötigt wird, aber auch eine Amazon-Wunschliste findet ihr auf der Webseite des Tierheims Duisburg (https://tierheimduisburg.de/spenden). Dies ermöglicht euch gezielt dringend benötigtes Zubehör zu kaufen und definitiv einen wertvollen Beitrag zu leisten.

Sach- und Geldspenden werden wir am Freitag, den 11.11. von 17-20 Uhr und Sonntag, den 13.11. von 12-15 Uhr am Fanprojektcontainer vor dem Stadion entgegennehmen.

Von Duisburgern für Duisburger Tiere – Wir zählen auf euch!!

Proud Generation Duisburg                                  

Tierheim Duisburg / Spenden:

Amazon-Wunschliste: https://www.amazon.de/gp/registry/wishlist/13OGHAPSM9B6J/ref=cm_wl_huc_view

Spendenkonto:

Tierschutzzentrum Duisburg e. V.Städtisches Tierheim Duisburg

Sparkasse Duisburg
IBAN DE09 3505 0000 0264 0014 96
BIC DUISDE33XXX

120 Jahre Retroschal – Infostand

Wir freuen uns über die große Nachfrage. Dat geile Dingen war innerhalb einer Stunde ausverkauft!
Beim nächsten Heimspiel gibt es die Möglichkeit sich per Vorkasse am Infostand für eine Nachbestellung einzutragen.
Diese sollte dann zum ersten Heimspiel nach der Winterpause erhältlich sein.

Proud Generation Duisburg

Standortwechsel Block 8/9 

Mit Beginn der Saison stand für den Stimmungsblock rund um unsere Gruppe eine der größten Veränderungen der letzten Jahre an. Der während Corona eingenommene temporäre Standort in Block 13/14 wurde verlassen und man wechselte in die oberen Reihen des neuen Stimmungszentrums in Block 8 und 9.


Dieses Experiment an einem neuen Standort sollte durch die bessere Akustik des Oberrangs neue Möglichkeiten eröffnen, der Kurve einen Auftritt zu verleihen, welcher unseres Vereins würdig ist.


Auch wenn dieses Vorhaben zumindest lautstärkemäßig funktionierte, so müssen wir uns bereits nach zwei Spielen eingestehen, dass durch dieses Projekt nicht der gewünschte Effekt erzielt werden konnte. Des Weiteren eröffneten sich neue Probleme, die wir in dieser Form nicht erwartet haben und für welche wir keine adäquate Lösung in den oberen Reihen der Kurve gesehen haben.


Eines der größten Probleme ist die nicht vorhandene Koordination der Gesänge in unserer Kurve. Durch die Entfernung zwischen den Stehplätzen, Block 10 und uns ergibt sich regelmäßig ein Kanon, welcher vom jetzigen Standort in Block 8/9 nicht kontrollierbar ist. Dadurch kommt an der Mittellinie nur noch ein Wirrwarr an Fangesängen an und die gewonnene Lautstärke des Oberrangs verpufft gänzlich.


Ein weiteres Problem der Entfernung ist, dass zwischenzeitlich mehrere Fangesänge durcheinander gesungen werden. Diese kommen erst verspätet im Oberrang an, sodass der Einstieg in die Gesänge von uns aus meist zu spät kommt. Dadurch fehlt eine wichtige Bindung zwischen uns und dem Rest der Kurve.


Hinzu kommen viele weitere Probleme wie zum Beispiel das miserable Bild der Kurve. Seit unserem Umzug sieht der Großteil der Nordkurve verwaist aus. Hier ist es an uns aber auch an jedem anderen, sich an die eigene Nase zu fassen und sich zu hinterfragen, welchen Teil er dazu beiträgt der Nordkurve einen würdigen Auftritt, sowohl in der Lautstärke als auch in der Optik, zu verleihen.

Nach langen und intensiven Diskussionen innerhalb unserer Gruppe sind wir deswegen zu dem Entschluss gekommen, zum nächsten Heimspiel vorerst wieder an unseren langjährigen Stammplatz in den Stehplatz zurückzukehren.

Proud Generation Duisburg

ALLE IM BLAU-WEISSEN TRIKOT GEGEN VERL!

Wir scheißen auf die Mannschaft – aber nicht auf den Verein!

Zebras, wieder einmal neigt sich die Saison dem Ende entgegen und wieder einmal sind wir mit zwei blauen Augen dem Abstieg in die Bedeutungslosigkeit entkommen.
Nicht der Fakt, dass wir sportlich wieder einmal um unser Überleben kämpfen mussten, sondern die Art und Weise wie die Spieler unsere Farben und unser Trikot mit Füßen getreten haben, ist nicht akzeptabel. Moritz Stoppelkamp hat die Situation treffend beschrieben. „Duisburger verlangen nicht viel. Sie verlangen nur, dass wir uns auf dem Platz den Arsch aufreißen.“
Und obwohl den Spielern dieser Minimalkonsens bewusst war, ergaben sie sich in dieser Saison viel zu häufig ihrem Schicksal und vertraten den Spielverein in einer blamablen Art und Weise, wie wir sie niemals akzeptieren dürfen. Auch ein akzeptables Spiel letzten Samstag und der damit verbundene Klassenerhalt können eine so demütigende Saison nicht wett machen.
Deshalb verdient keiner der Spieler auf dem Rasen mehr unsere Unterstützung. Der Meidericher Spielverein verdient diese Unterstützung dennoch jeden Tag und jede Nacht. Ob von jung oder alt, ob aus dem Stehplatz oder von den Sitzen. Ob wir am Abgrund stehen oder Richtung Himmel schweben.


Deshalb ALLE IM BLAU-WEISSEN TRIKOT GEGEN VERL!


Wir scheißen auf die Mannschaft, aber NIEMALS auf den Verein.

Aktuelle Entwicklung Sportdirektor / Geschäftsführer Sport 

Sportlich durften wir alle in den vergangenen zwei Wochen endlich mal wieder Lichtblicke erleben. Zwei Siege in Folge gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf haben uns ein wenig Luft verschafft. Jetzt heißt es: Nachlegen! 

Auch abseits des Platzes scheint sich einiges zu bewegen. Seit dem Rücktritt von Ivo nach dem Dortmund-Spiel läuft in den Vereinsgremien die Suche nach einer Lösung für die Zukunft. 

Wir wiederholen dazu die eindringliche Forderung: Es darf kein „weiter so“ geben! Es muss sich etwas ändern an den Strukturen in der Profigesellschaft. Allem voran brauchen wir sportliche Fachkompetenz an der Spitze des operativen Geschäfts – einen echten „Geschäftsführer Sport“, der das erforderliche Fachwissen aus dem professionellen Fußball mitbringt. 


Damit ist zwangsläufig verbunden, dass das aktuelle Duo in der Geschäftsführung aus Peter Mohnhaupt und Thomas Wulf nicht weiter fortbestehen kann. Denn auch völlig unabhängig von der mangelnden sportlichen Expertise haben die beiden es nicht geschafft, die großen Baustellen im außersportlichen Geschäft (Marketing, Sponsoring, Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Arbeitsstruktur in der Geschäftsstelle, Mitarbeiterführung…) zu schließen. Im Gegenteil: unter ihrer Führung haben sich zahlreiche Probleme gravierend verschärft – querbeet durch alle relevanten Teile unseres Profibereichs. 

Wir brauchen einen echten Neuanfang! 

Umso entsetzter sind wir angesichts eines Namens, der für die Übernahme der sportlichen Leitung unserer Zebras im Raum steht: Martin Przondziono.

Spannendes Detail: Herr Przondziono ist seit einem knappen halben Jahr Angestellter von Capelli Sport – also bei dem Investor, der 40 % der Anteile unserer Profigesellschaft hält. Eine derartige Personalie, mit der sich unser Verein völlig unnötig weiter in die Abhängigkeit von Capelli begeben würde, verbietet sich eigentlich schon grundsätzlich. 

Aber auch unabhängig von der Verflechtung mit Capelli Sport spucken Suchmaschinen im Internet zu Martin Przondziono so manches aus, was kritisch aufhorchen lässt. 

Im März 2016 wurde er von seinen Aufgaben als Leiter der Scouting-Abteilung beim 1. FC Nürnberg entbunden – durch Pressemeldungen wurden Vorwürfe bekannt, es habe Unregelmäßigkeiten bei Abrechnungsvorgängen gegeben. 

Nach einem kurzen Intermezzo bei Hannover 96 (hier war Herr Przondziono in einen Rechtsstreit mit dem Verein involviert), heuerte er 2018 zunächst als sportlicher Leiter und später als Geschäftsführer Sport beim SC Paderborn an. 

Dort wurde er 2020 zunächst freigestellt und dann fristlos entlassen – und steht nun erneut gegen seinen alten Arbeitgeber vor Gericht. 

Der SC Paderborn wirft ihm insbesondere geschäftsschädigendes Verhalten vor. Herr Przondziono habe nach seiner Freistellung bei der Verabschiedung gegenüber der Mannschaft gesagt, dass sie nur deshalb während der Coronazeit auf Gehalt verzichten sollten, um den neuen Sportgeschäftsführer (also seine Nachfolge) zu bezahlen. 

Die Folge: aufgebrachte Spieler und jede Menge Arbeit für die Verantwortlichen, die Wogen wieder zu glätten.

Können wir in der aktuellen Situation eine sportliche Leitung gebrauchen, der in kritischen Situationen derart unkontrolliert zu agieren scheint? Wir denken nicht! 

Das Landgericht Paderborn hat der Sichtweise des SC Paderborn bereits bestätigt. Herr Przondziono hat allerdings Rechtsmittel eingelegt.  

Am Rande: Den coronabedingten Gehaltsverzicht, der für alle beim SC Paderborn gelten sollte, akzeptiert Herr Przondziono offenkundig nicht und klagt im Zuge des Rechtsstreits auf Zahlung des vollen Gehalts. 

Passt das zur Mentalität unseres Vereins, in dem in den letzten Jahren alle Beteiligten zu Gunsten des MSV viele Federn gelassen haben? Mit Sicherheit nicht! 

Auch seine fachlichen Kompetenzen stellt der SC Paderborn deutlich infrage. So soll er es versäumt haben, Verträge mit Leistungsträgern rechtzeitig zu verlängern, sodass diese ablösefrei wechseln konnten. Zudem wirft der Verein ihm vor, Spieler ohne nennenswertes Potenzial zu überteuerten Ablösesummen und überzogenen Gehältern nach Paderborn geholt zu haben. 

Passt eine solche Arbeitsphilosophie in unseren finanziell klammen (Ausbildungs-)Verein? Auch hier: ein klares Nein! 

Als Fazit steht: Martin Przondziono hat in der bisher einzigen Station, in der er in geschäftsführender Verantwortung stand,nach Einschätzung seines Arbeitgebers SC Paderborn gravierende Fehler gemacht und keinesfalls überzeugt. 

Rechtliche Auseinandersetzungen mit seinen ehemaligen Arbeitgebern scheinen sich wie ein roter Faden durch seine bisherige Karriere zu ziehen. 

Er ist zudem ein Angestellter des Investors Capelli Sport, wodurch sich deren Einflussnahme auf das operative Geschäft langfristig erhöhen würde. 

Wir sagen ganz klar: Für Martin Przondziono darf es keinen Posten bei unserem MSV Duisburg geben. 

Zudem gehört auch die „Beratung“ und Einflussnahme auf sportliche Entscheidungen durch Herrn Przondziono in den vergangenen Monaten auf den Prüfstand! 

Sollten die Verantwortlichen unseres Vereins ihn nicht aus dem Kreis der Kandidaten streichen, ist von unserer Seite weiterhin mit Widerstand in dieser Frage zu rechnen.  

Unterzeichner: 

Comunidad Duisburg

FC Bikerzebras Breitscheid

Fanatics Duisburg

Fasciated Crew Duisburg

Gemeine Bande 47

Jungspunde Duisburg

Kohorte Duisburg

Metropol 47

Old Generation

Old School Zebras

PGDU Freundeskreis

Proud Generation Duisburg

Sektor N

Zebrabande

Zebras stehen auf e.V.

Handeln! Jetzt! Sonst handeln wir!

Hallo Zebras,

wieder einmal steht der Spielverein mit dem Rücken zur Wand. Wir wollen dabei nicht tatenlos zusehen, wie der MSV dem K.O. entgegen taumelt.

Deshalb haben wir beim Heimspiel gegen BVB II ein Spruchband auf der Gegentribüne präsentiert. Jetzt wollen wir euch erklären, welchen Handlungsbedarf wir aktuell beim MSV sehen und was es mit dem Spruchband auf sich hat.

Baustelle Nr.1: Strukturelle Probleme und sportliche Kompetenzen

Aktuell wird die ausgegliederte Profimannschaft von zwei Geschäftsführern geleitet. Dieses Vier-Augen-Prinzip wurde nach dem Zwangsabstieg 2013 eingeführt. Wir begrüßen, dass sich die Geschäftsführer hierdurch gegenseitig kontrollieren und Lehren aus dem damaligen Debakel gezogen wurden. Jedoch ergibt dieses Konstrukt Probleme, die bei falscher Besetzung der beiden Posten katastrophale Auswirkungen haben.

Mit Thomas Wulf und Peter Monhaupt leistet sich der MSV aktuell zwei kaufmännische Geschäftsführer. Das „Vier-Augen-Prinzip“ im finanziellen Bereich wird somit erfüllt. Nach unserer Ansicht sogar eher übererfüllt. Sportliche Kompetenz kann die Geschäftsführung allerdings nicht aufweisen.

An der Spitze des e.V. haben wir mit Ingo Wald einen Vorstandsvorsitzenden, welcher die Zahlen des MSV sicher kennt wie kein Zweiter. Dazu leistet sich der MSV zur Erstellung der Bilanz eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Aus dem „Vier-Augen-Prinzip“ ist also schnell ein „Acht-Augen-Prinzip“ geworden.

Im sportlichen Bereich jedoch wurde dieses Prinzip der gegenseitigen Kontrolle mehr und mehr vernachlässigt. Dort sind keine Strukturen erkennbar, die auf eine Kontrolle der handelnden Personen schließen lassen. Und genau das muss sich ändern!

Mit Ulf Schott wurde nun zum April ein Berater angekündigt, welcher den Vorstand des e.V. in sportlichen Fragen berät. Aber das kann nur der Anfang sein. In der Geschäftsführung muss einer der beiden Posten mit einer Person besetzt werden, die über das sportliche Knowhow verfügt, den MSV wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen.

Die Kohorte hat zu diesem Thema beim Spiel gegen BVB II ein Spruchband präsentiert, das eine klare Forderung ausspricht, die auch wir voll und ganz mittragen.

Sportliche Kompetenz in die Geschäftsführung – personelle Veränderungen jetzt!

Aber nicht nur aus struktureller und sportlicher Sicht halten wir die aktuellen Personen der Geschäftsführung für nicht mehr geeignet die ausgegliederte Profimannschaft zu führen. Es geht dabei viel mehr um das Auftreten, beziehungsweise das Nicht-Auftreten der beiden Geschäftsführer. Der MSV befindet sich in einer existenziellen Krise und die verantwortlichen Personen der GmbH & Co. KGaA scheinen seit Wochen von der öffentlichen Bildfläche verschwunden zu sein.

Baustelle Nr.2: Die Kommunikation

Nicht nur auf dem Platz läuft es nicht rund, sondern auch nach außen gibt der MSV aktuell ein absolut miserables Bild ab. Die Kommunikationsabteilung des MSV, und damit der Pressesprecher Martin Haltermann, scheint seit Jahren kein Fettnäpfchen auszulassen. Begonnen haben die Spannungen für uns im Januar 2015, als unsere Gruppe mit Hausdurchsuchungen durch die Polizei überrascht wurde. Martin Haltermann beglückwünschte damals die Polizei zu ihrem Ermittlungserfolg. Mittlerweile sind alle Ermittlungsverfahren ohne Verurteilungen eingestellt worden. Deswegen fragen wir uns, wozu Herr Haltermann die Glückwünsche ausgesprochen hatte. Weiter ging es im Dezember 2015, als Herr Haltermann mit dem damaligen Geschäftsführer Bernd Maas dazu aufrief, dass sich MSV-Fans gegenseitig bei der Polizei anschwärzen sollten.

Beim „Skandalspiel“ gegen den VFL Osnabrück stellte sich Martin Haltermann vor die TV-Mikrofone und rief den Tiefpunkt der Vereinsgeschichte aus. Außerdem fielen von seiner Seite aus Worte wie „Hohlkopf“ in Richtung der verdächtigten Person. Natürlich wollen wir uns an dieser Stelle nicht über harmlose „Beleidigungen“ beschweren und wahrscheinlich wäre es egal gewesen was gesagt wird, der Schaden war in diesem Moment nicht mehr zu reparieren. Wenn einem aber in solchen Momenten nichts anderes einfällt als stumpfe Beleidigungen und eine lyrische Meisterleistung wie der „schwarze Moment am vierten Advent“, dann sollte die eigene Arbeit hinterfragt werden. Auch eine öffentliche Entschuldigung an den betroffenen Fan, der wie ein Stier durch die Manege getrieben wurde, gab es bis heute von Herrn Haltermann nicht.

Diese kommunikativen Aussetzer wiederholen sich viel zu häufig beim MSV. Ein Pressesprecher, der unter Druck keine souveräne Kommunikation garantieren kann, ist in einem Verein wie dem MSV, der ständigem Druck von außen ausgesetzt ist, falsch. Außerdem scheint er nach über zehn Jahren in Duisburg immer noch nicht verstanden zu haben, wie der Duisburger tickt.

Die desolate Kommunikationsweise der letzten Jahre hat maßgeblich dazu geführt die aktuelle Stimmung rund um unseren MSV zu erzeugen.

Zum Ende muss gesagt werden, dass die Stelle des Pressesprechers unter Aufsicht der Geschäftsführer steht. Dies spiegelt auf der Ebene der Personalführung keine Professionalität wider.

Baustelle Nr.3: Der Sportdirektor

Da es nicht zu unseren Überzeugungen gehört und auch nicht unserem Stil entspricht, werden wir nicht öffentlich nachtreten, wenn ein verdienter Duisburger seinen Posten zur Verfügung stellt.

Gerade im heutigen Zirkus des Profifußballs ist es nicht selbstverständlich, wenn man für beinahe 18 Jahre einem Verein die Treue hält. Mit dir sind viele von uns groß geworden. Wir haben deine überragenden Freistöße in Liga 1 bewundern dürfen und sind mit dir zusammen bis nach Berlin gezogen. Auch nach deiner aktiven Karriere bist du den Meiderichern treu geblieben und hast es 2013 geschafft einen Neuanfang in die Wege zu leiten. Auch wenn dir in den letzten beiden Jahren der Erfolg vergönnt war, so glauben wir fest daran, dass du immer nur das Beste für den MSV wolltest.

Für uns ist eines klar: Ivo, du bist ein Duisburger!

Fazit:

Die Zeiten, in denen man die Augen vor der aktuellen Situation verschließen konnte, sind vorbei. Es ist ein sportlicher Neuanfang nötig und diesen fordern wir von den Gremien des MSV Duisburg. Die dringendste Baustelle befindet sich dabei sicherlich in der Geschäftsführung der ausgegliederten Profiabteilung. Dort muss der Grundstein gelegt werden, um die sportliche Kompetenz auf mehreren Schultern zu verteilen und eine nachhaltige Strategie im sportlichen Bereich zu entwickeln.

PGDU Ultras im Februar 2022


Update: Stadionbemalung

Seit nunmehr 15 Jahren trägt der MSV seine Heimspiele im neu erbauten Wedaustadion aus. Ein Stadion, welches sich nahtlos in die grauen 0815-Arenen des Landes einreiht. Bis auf ein paar Sitzschalen und Pylonen deutet seitdem kaum etwas darauf hin welcher Traditionsverein hier sein Zuhause hat. Vor etwa 5 Jahren wurden schon erste Versuche unternommen den Unterrang der Nordkurve würdig zu gestalten. Leider ergaben die Versuche kein einheitliches Gesamtbild.

Das soll sich ändern!

In Absprache zwischen den beiden Ultragruppen in Duisburg wurde Ende August damit begonnen die Stufen, sowie die Pfeiler der Nordkurve in unseren Vereinsfarben zu gestalten. In den kommenden Wochen sollen die Blockeingänge und Tische im Unterrang folgen. Dabei wird sich an einem in unseren Vereinsfarben gehaltenen Gesamtkonzept orientiert, damit die Fans des MSV wieder eine Heimat ohne Betongrau in ihrer Nordkurve finden.
Die ersten Eindrücke der neuen Nordostecke und der Treppen wollen wir euch hier vorstellen.

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Update 07.08.2021:

Update 22.10.2020:

Update 25.09.2020:

Update 05.09.2020:

Infos zur aktuellen Saison

Hallo Zebras,
normalerweise melden wir uns im Internet eher selten zu Themen, welche den deutschen Fußball betreffen. Da die aktuelle Situation es aber nicht anders zulässt, wollen wir euch trotzdem kurz informieren, wie unsere Gruppe die nächste Saison angehen wird.
Wir werden unter den aktuellen Rahmenbedingungen weder als Gruppe auftreten, noch werden PGDU-Mitglieder im Stadion anzutreffen sein.
Wann und wie wir wieder im Stadion auftreten, entscheiden wir je nach Verfügungslage und den Gegebenheiten rund um den Fußball.
Über das Für und Wider eines Stadionbesuchs wurde in den letzten Tagen in Fußballdeutschland genug sinniert, weswegen wir hier nicht noch einmal alles aufzählen wollen. Außerdem wollen wir an dieser Stelle weder die Fans des MSV auffordern die Spiele zu boykottieren, noch es ihnen ausreden. Wir erhoffen uns aber, dass jeder Stadiongänger sich vorher überlegt, wie weit er bereit ist zu gehen, um dieses Fußballkonstrukt zu unterstützen.
Für MSV-Fans, die es uns gleichtun, den MSV aber dennoch unterstützen wollen, verweisen wir auf unsere Blutspendeaktion. Die Aktion läuft weiterhin und ihr könnt euer Blut weiter für den MSV spenden.
meinblutfuerdenmsv.de

Proud Generation Ultras

Spendenaufruf zur Verschönerung der Nordkurve

Hallo Zebras,

hinter uns liegen Wochen der Arbeit, in denen wir die Nordkurve umgestaltet haben. Wir haben einen Teil des Unterrangs fertiggestellt – sind aber immer noch intensiv mit der weiteren Gestaltung beschäftigt. Bis dato konnte alles eigenständig finanziert werden. Ab jetzt sind wir auf eure Unterstützung angewiesen, um das Projekt weiter fortsetzen zu können. Wenn ihr uns dabei unterstützen wollt, könnt ihr unter folgendem Konto euren Beitrag dazu leisten:

Choreo AG Duisburg e.V. 
Verwendungszweck: Verschönerung Nordkurve 
IBAN: DE47 3505 0000 0200 3429 13

Oder mit PayPal: https://www.paypal.me/ChoreoAG

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